Die sich ewig ändernde 9/11-Geschichte geht in eine neue Phase über. Die Schuld wird nicht mehr Osama bin Laden, sondern der Regierung Saudi-Arabiens in die Schuhe geschoben. Es kursieren 28 Seiten eines als geheim eingestuften und durch den Kongress angeforderten Berichtes zu 9/11, aus dem angeblich hervorgehen soll, dass die Regierung Saudi-Arabiens den Entführern der Flugzeuge finanzielle Schützenhilfe habe zukommen lassen. Doch weder das ehemalige Bush-Regime noch die Obama-Regierung würden die als geheim eingestuften Seiten jemals öffentlich machen.
Es sind nur einige wenige Mitglieder des Kongresses, denen erlaubt wurde, die Auszüge aus dem entsprechenden Dokument unter Überwachung einzusehen. Doch niemand wurde dazu autorisiert, über den Inhalt zu sprechen.
Nichtsdestotrotz wird im Kongress über den Justice Against Sponsors of Terrorism Act diskutiert, der es – falls verabschiedet – den Opferfamilien der Attacken von 9/11 erlauben würde, die saudische Regierung aufgrund des angerichteten Schadens zu verklagen.
Video: Major General Albert „Bert“ N. Stubblebine III war der kommandierende General des „United States Army Intelligence and Security Command“ von 1981 bis 1984, als er sich aus der Armee zurückzog. Er sagt es sei kein Flugzeug ins Pentagon geflogen.
US-Präsident kündigt Veto an
Um es mit anderen Worten auszudrücken, fährt der Kongress damit fort das Gesetz zu forcieren, obwohl das Washingtoner Parlament – abgesehen von den Gerüchten, auf welche sich eine Verabschiedung des Gesetzes stützt – über keine detaillierten Informationen verfügt.
Obama hat bereits erklärt, dass er sein Veto gegen das Gesetz einlegen würde, falls es im Kongress verabschiedet werden sollte. Sowohl die Verweigerung einer Freigabe von Beweisen in Bezug auf eine Beteiligung der Saudis als auch das durch Obama angedrohte Veto haben viele Kommentatoren und Beobachter in Rage versetzt.
Was wird hier eigentlich gespielt? Eine mögliche Antwort auf diese Frage lautet, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in die offizielle Version zu 9/11 am Erodieren ist. Grund sind unter anderem die sich mehrenden Expertenmeinungen, welche die offizielle Version der US-Regierung mehr und mehr in Frage stellen.
Traum von einem „Regimewechsel“ in Saudi-Arabien
Um der wachsenden Skepsis in der amerikanischen Öffentlichkeit zu begegnen, wird ein Täuschungsmanöver bezüglich der ganzen Angelegenheit initiiert. Die saudische Variante befriedigt den Glauben, dass es in Sachen 9/11 zu einer Art Coverup durch die Regierung gekommen ist.
Auf der anderen Seite wird der Verdacht von Washington in Richtung der Saudis umgeleitet. Gleichzeitig kommt die saudische Version den ursprünglichen Plänen der Neokonservativen zupass, welcher vorsah, die saudische Regierung zusammen mit den Regierungen des Iraks, Syriens und des Irans zu stürzen.
Falls sich die amerikanische Bevölkerung gegen die Saudis aufhetzen ließe, würden die Neocons am Ende vielleicht doch noch ihren Traum von einem „Regimewechsel“ in Saudi-Arabien in Erfüllung gehen sehen. Wir blicken unter Umständen auf eine Kampagne der Desinformation des Deep State, um die offizielle Falschversion zu 9/11 zu schützen…
Die Skepsis in der US-Öffentlichkeit wird in Richtung Saudi-Arabiens umgelenkt, während der sich Zorn der Bevölkerung aufgrund eines Coverup zugunsten der Saudis auf die US-Regierung richtet. Es könnte folgende Gründe haben, warum der Bericht nicht veröffentlicht werden soll:
Es handelt sich im Fall des Berichts lediglich um eine Desinformationskampagne, die im Sinne eines Täuschungsmanövers fungiert. Würde der Bericht öffentlich gemacht, kämen Experten mit fundiertem Wissen aus der Deckung, um ihn anzuzweifeln.
Es handelt sich im Fall des Berichts um eine Desinformationskampagne auf Ersuchen der Neokonservativen, welche die Chance beim Schopfe ergreifen wollen, um Saudi-Arabien für einen Angriffskrieg reif zu machen.
Langjährig vertiefte Beziehungen zu Washington und der Familie Bush
Bislang wurden keine offiziellen Erklärungen abgegeben, weswegen Saudi-Arabien – dessen politische Führung über langjährig vertiefte Beziehungen zu Washington und der Familie Bush verfügt – irgendein Interesse daran haben sollte, als Terrorpate im Hinblick auf eine Attacke nach Art von 9/11 auf amerikanischen Boden zu fungieren.
Stellvertreterkrieg für die USA im Jemen
Die Saudis benötigen den politischen Schutz der Vereinigten Staaten. Die politische Führung des Landes hat kein Interesse daran, ihren eigenen Schutzbefohlenen derart schwach aussehen und sich von einer Handvoll junger Männer, die lediglich mit Teppichmessern bewaffnet waren, demütigen zu lassen.
Ein solch schwacher Schutzbefohlener bietet keinen Schutz. Darüber hinaus führen die Saudis einen Stellvertreterkrieg für die Vereinigten Staaten im Jemen. Falls die Saudis vorhätten, die USA zu schädigen, warum überlassen sie es dann nicht Washington selbst, einen eigenen Krieg im Jemen auszufechten?
Aus diesem Link geht eine Antwort der Saudis auf die vermeintliche Beteiligung Saudi-Arabiens im Hinblick auf die Anschläge von 9/11 hervor. Katib Al-Shammari erklärt, dass es die USA selbst gewesen seien, welche die Anschläge von 9/11 geplant und ausgeführt hätten, um die eigene Rolle der Hegemonialität über den Mittleren Osten zu stärken.
Die Liste der „Verantwortlichen“: Irak, Iran, Saudi-Arabien…
Im gleichen Atemzug habe die US-Führung die Schuld für 9/11 einer sich stetig ändernden Liste von Tätern in die Schuhe geschoben, die sich nach den jeweiligen Zielen Washingtons zu verschiedenen Zeitpunkten ausgerichtet habe. Zuerst seien es, so Al-Shammari, Osama bin Laden, Al-Qaida und die Taliban gewesen.
Dann Saddam Hussein und der Irak. Ein New Yorker Gericht machte unterdessen den Iran für die Tat verantwortlich. Nun wird plötzlich Saudi-Arabien diese unrühmliche Rolle zuteil. Die Amerikaner, so Al-Shammari weiter, seien Meister darin, zu gegebenem Zeitpunkt mit neuen und zweifelhaften Dokumenten aufzuwarten.
Es wird dann jeweils behauptet, über Beweise zu verfügen, die jedoch niemals auf den Tisch gelegt würden. Die amerikanische Bevölkerung würde hochgradig davon profitieren, sich offen zu zeigen für die Ansichten von Dritten, indem auch ausländische Medien in der Heimat gelesen würden.
Lesen Sie dazu einfach einmal die Erklärungen der Saudis zu 9/11. Diese Ausführungen machen aus meiner Sicht mehr Sinn als die offiziellen Verlautbarungen der US-Regierung.
Quelle:
http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/desinformationskampagne-zu-911-saudi-arabien-hat-die-usa-angegriffen/
Leseempfehlung:
15 Jahre 9/11: Die Saudi-Connection ist nicht alles
