UNO will 10 % aller Flüchtlinge umsiedeln“ – welch ein Schwachsinn!

Der Vorschlag von Ban Ki Moon jährlich weltweit 2 Millionen Flüchtlinge auf die Mitgliedgliedstaaten zu verteilen entbehrt nicht nur einer gewissen Komik, er ist auch schlichtweg Schwachsinn. Einmal ganz abgesehen davon, dass die Frage offen bleibt, wie man dies durchsetzen will. Und wie sollen die sowieso schon allseits maroden Staatskassen das wohl alles bewältigen. Hier wird versucht wieder die Steuerzahler in die Pflicht zu nehmen die diese wahnwitzige Idee zu bezahlen hätten. Und nebenbei: Umsiedeln heißt in diesem Fall „Ansiedeln“.

Was daran stört sind folgende Gedanken: Unzweifelhaft ist die Tatsache dass es viel zu viel Hunger und Leid gerade in so genannten„ dritte Welt“ Ländern gibt. Es steht schon lange außer Frage dass diesen Menschen geholfen werden muss. Eine der Hauptursachen für Flucht sind Kriege, Hunger, Wassermangel und natürlich auch die wirtschaftliche Situation. So allerdings wird es, rational betrachtet, kaum funktionieren.

Wie war das noch mal? „Während die Armen immer ärmer werden, werden die Reichen immer reicher. Warum wohl? Auch z.B. in Europa werden die Menschen immer ärmer, auch wenn es uns im Vergleich noch „gut“ geht. Aber auch hier ist schon kein Geld mehr dafür da, den Menschen vernünftige Pensionen zu bezahlen. Die Gesundheitskosten werden immer mehr auf die Bevölkerung abgewälzt usw. Die meisten der Durchschnittsbevölkerung verdienen heute gerade einmal so viel, dass sie halbwegs damit über die Runden kommen. Große Sprünge macht hier keiner mehr.

Die Menschen flüchten weil ihre Länder durch Krieg in Schutt und Asche gelegt werden, weil ihre Länder von Megakonzernen wie z.B. Nestlé oder Monsanto und vielen anderen vollkommen ausgeplündert werden. Auch die Regierungen des angeblich so reichen Westens und die „Europäische Union mischen dabei kräftig mit. Die Globalisierung und der Neoliberalismus lassen grüßen.

Länder die über enorme Bodenschätze verfügen, sehen in den meisten Fällen keinen Cent davon. Nicht nur weil deren Regierungen oft genug korrupt sind, sondern weil die Erlöse der Ausbeutung in die Kassen der Firmen außerhalb dieser Länder fließen. Ein gutes plakatives Beispiel ist der Nestlé Konzern. Dieser verdient sich mit dem Wasser der Anderen eine goldene Nase.

2014 hatte dieser Konzern einen Gesamtgewinn (alle Sparten) von sage und schreibe 13.600.000.000 (13,6 Milliarden) 2015 (8,4) Euro. Nestlé ist bekannt für seine aggressive Privatisierungspolitik beim Wasser. Dieser Konzern ist ja der Meinung „Wasser ist kein Menschenrecht“. Den Menschen in armen Ländern wird regelrecht das Grundwasser abgegraben, Brunnen versiegen und die Menschen denen dieses Wasser einst gehörte, dürfen es dann teuer kaufen. Vorausgesetzt sie können es sich leisten! Und wie zum Hohn wird dieses Wasser auch noch mit dem Markennamen „Reines Leben (Pure Life) bedacht.

Ein Vorschlag an UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon

Die UNO sollte lieber einmal dafür sorgen dass die Kriege gestoppt werden, sowie die Übervorteilung und Ausplünderung der „dritte Welt“ Länder. Und vor allem sollte nicht wieder der Steuerzahler, wo auch immer im so „reichen“ Westen, zur Kassa gebeten werden, sondern weltweit tätige Firmen mit einer Solidaritätsabgabe auf den Gewinn bedacht werden. Auch sollten die Regierungen dafür sorgen das Megakonzerne dort Steuern zahlen wo sie ihre Standorte haben.

Weltweit tätige Firmen müssten zum Beispiel 3% oder mehr jährlich nachvollziehbar in einen Fond einzahlen. Rüstungsunternehmen und Waffenproduzenten mindestens 10%. Das würde mit Sicherheit eine unfassbare Menge Geld für Hilfsprojekte in die Kassen spülen.

Die Gelder könnten zum Beispiel verwenden für:

  1. Umverteilung von Nahrungsmittel die sonst vernichtet würden*
  2. Verbesserung der heimischen Infrastruktur.
  3. Förderung der heimischen Landwirtschaft
  4. Ausbau der Krankenversorgung
  5. Ausbau bzw. Erneuerung der Bildungssysteme

und vieles andere mehr.

Leider lehrt die Erfahrung, dass dies niemals in Erfüllung gehen wird. Dazu bräuchte es nicht nur ein Wunder, sondern vor allem Politiker mit Gewissen und Rückgrat. Es werden weiter Menschen sterben, weil Regierungen, an erster Stelle die USA, weiter einzig Ihre Interessen bedienen wollen. Die Gier der großen Konzerne an noch mehr Gewinn ist unermesslich und hinter diesem Umsiedlungsgedanken steckt wohl noch ein ganz anderes Ziel.

*Täglich sterben 25.000 Kinder an Unterernährung während Nahrungsmittel tonnenweise vernichtet werden um Preise hoch zu halten oder weil sie nicht dem entsprechen was angeblich der Kunde will. Vergleiche EU-Richtlinie Gurkenkrümmung

Quellen:
Ban Ki Moon will zehn Prozent der Flüchtlinge umsiedeln
Satter Gewinn beim Nahrungsmittelriesen Nestlé
Erpressung durch die EU?

Film: Nestle - Bottled Life (Dokumentation)
https://www.youtube.com/watch?v=zgMLqF8frJw

 

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Ein Gedanke zu “UNO will 10 % aller Flüchtlinge umsiedeln“ – welch ein Schwachsinn!

  1. G. Ast

    Das zeigt den Leuten hoffentlich endlich, dass die UN eine von USrael beherrschte kriminelle Organisation ist!
    Es ist egal, was es ist, dieser Verbrecherverein ist ausschließlich im Interesse der Machtelite unterwegs, während sich USrael die Welt zusammenbombt und bald wahrscheinlich auch noch das Klima mit Waffengewalt „rettet“.

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