Wasser

(DOWNLOAD - Deutscher Bundestag Beschlußempfehlung zur
Petition Wasser ist ein Menschenrecht)

Wie auch beim Saatgut streckt die EU auch die Hände nach unserem Trinkwasser aus, dass auch hier Lobbyisten großer Konzerne wie z.B. Nestlé überaus tätig sind, kann angenommen werden. 2012 wurde Wasser zu einem Menschenrecht erklärt. Bedauerlicherweise enthielt sich neben Österreich der Stimme (siehe Resolution). In Europa rudern viele Städte z.b. Paris (Firmen Veolia und Suez) wieder zurück zur kommunalen Verwaltung ihres Wassers, da die Erfahrungen mehr als negativ sind. Die Wasserpreise explodieren überall nach der Privatisierung, während in die Infrastruktur der Wasserversorgung maximal das Nötigste wenn überhaupt investiert wird. Motto: Möglichst viel Gewinn, mit möglichst wenig Aufwand! Geht etwas daneben muss wieder die Kommune mit viel Steuergeld den Schaden richten.

260 % Verteuerung in Paris. 400% in Portugal. Einzelfälle? Nein!. Wo Privat draufsteht, ist gewinn drinnen, koste was es wolle. In London wurde Jahre lang kein Pfund in das Leitungsnetz investiert. Die Folge, kaputte Leitungen schlechte bis gesundheitsgefährliche Qualität. Wer nicht zahlte bekam Wasserzähler mit Münzeinwurf. Die Managergehälter stiegen derweilen in unermessliche.

Es gibt keinen Grund für die Privatisierung des Wassers in Europa, viele Kommunen tun oft über dem gesetzlichen Auftrag hinaus mehr für Umweltschutz und Wasserversorgung als ein Konzern jemals bereit wäre. Nach Ablauf der Verträge (25 Jahre) bekommen die Kommunen ein vollkommen desolates Leitungsnetz zurück.

Obiger Film "Water Makes Money" passt dem Wasserkonzern "Veolia" so gar nicht in den Kram und will den Film wegklagen. Prädikat des Films: SEHENSWERT.

Nur Konzern- und politische Interessen stehen für eine möglichst globale Privatisierung. Wenn Globalplayer wie Nestlé weltweit das Wasser kontrollieren, ist dies auch ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor gerade auf politischer Ebene.

Das die Europäische Union überhaupt eine Privatisierung, angesichts der bekannten Probleme, in Erwägung zieht sollte uns zu denken geben. Auch die dubiosen Praktiken der Konzerne sind hinlänglich gekannt und alles andere als Menschen- und Umweltfreundlich. Eine Liberalisierung des "Wassermarktes" wird nur Konzernen in die Hand spielen und uns weiter abhängig davon machen.

In Dritte Welt Ländern, in denen das Grundwasser abgepumpt wird versiegen Brunnen der Bevölkerung aufgrund des sinkenden Wasserspieles, kaum Leist bares Wasser muss nun gekauft werden.

Das bedeutet Privatisierung wirklich: Sich das gemeinschaftliche Erbe der Natur anzueignen und es in den Privatbesitz von jemanden zu verwandeln, der Kapital daraus schlägt. Wir dürfen nicht akzeptieren das neben unserer Lebensmitteln (Saatgut), nun auch Wasser in die Hände einiger weniger Konzerne gelangt.

Weiterführende Links und Quellenangaben unter der Rubrik "Quellen"

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Wusstest du, dass dem Trinkwasser Chlor und Fluorid zugesetzt wird oder das Wasser aus der Leitung trotzdem noch gesünder ist als aus der Flasche.
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