Neotam (E 961)

BOYKOTT

Kennzeichungspflicht:
Laut der Richtlinie 2000/13/EG in der Klasse (Süßungsmittel, Geschmacksverstärker) gefolgt von seinem spezifischen Namen (Neotam) bzw. der E-Nummer (E 961). Aus nicht bekannten Gründen entfällt der Hinweis auf eine Phenylalaninquelle.

Andere Namen:
Derzeit keine bekannt

Patent(e) angemeldet 5, Stand 07.2013
EP99941891 HOLLAND SWEETENER COMPANY V.O.F.
EP06827862 Cadbury Adams USA LLC
EP07843196 PepsiCo, Inc.
EP11003583 PepsiCo, Inc.
EP01933399 The NutraSweet Company

Chemische Bezeichnung:
N-(N-(3,3-Dimethylbutyl)- L-α-aspartyl)-L-phenylalanin- 1-methylester

Summenformel:
C20H30N2O5

Strukturformel:


Süßkraft:
7.000- 13.000 Mal süsser als Zucker.

Erlaubte Dosis in der EU:
2 mg/kg Körpergewicht

Nebenwirkungen:
Die EFSA beurteilt NEOTAM als unbedenklich!-
Aber: Die Konsequenzen, die die Einnahme von Neotam auf die Gesundheit hat, sind laut Experten noch nicht ausreichend bekannt. Neotam (E961) wird aus Aspartam und 3,3-Dimethylbutyraldehyd synthetisiert und ist quasi der Nachfolger von Aspartam.
Wie bei Aspartam ergeben sich dadurch Bedenken bezüglich der allmählichen neurotoxologischen und immuntoxikologischen Schäden aus der Kombination der Formaldehyd-Metaboliten sowie der excitotoxischen Aminosäure. Daher vermutlich geleiche Nebenwirkungen wie bei Aspartam. Siehe Aspartam

Symptome bei starker Belastung:
Nichts bekannt. Möglicherweise die selben wie bei Aspartam 

Erste vollständige Neubewertung der Sicherheit von Aspartam
Der Süßstoff wurde erst im Jahre 2010 zugelassen, eine Neuibewertung derzeit nicht in Sicht.

Quellen:
Richtlinie 2000/13/EG Anhang II.

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